Wie du das Medizinrad der Kelten für dich nutzen kannst?

Medizinrad der Kelten

Wie du mit dem Medizinrad der Kelten innere Balance und körperliche Gesundheit finden kannst

Das Medizinrad der Kelten verbindet die Menschen mit der Natur, den Tieren, den Pflanzen und mit der Schöpfung.

Oft hat man schon vor dem Ausbruch einer Krankheit ein besonderes Interesse an bestimmten Pflanzen – ohne es erklären zu können.

Durch die Anwendung des Medizinrades entwickelt sich ein Gefühl dafür, was es bedeutet mit Pflanzen im Austausch zu stehen.

Symbolisch legten unsere Vorfahren das Medizinrad aus einem Kreis aus Steinen, der die ganze Welt in sich einschloss.

Auch heute wird das Medizinrad in tiefgreifenden Zeremonien noch verwendet, um Menschen und die Umwelt zu heilen.

Über diesen Weg können wir unsere eigene, individuelle “Medizin” finden, die uns stärken und heilen kann.

Das Medizinsystem unserer europäischen Vorfahren

Die Kelten suchten die Ursache von Krankheit in der immateriellen Welt – die Pflanzen waren dabei Hilfsmittel, um Zugang zu dieser Anderswelt zu erlangen – oder Gehilfen bei der Behandlung der Erkrankungen.

In den weltweit verbreiteten schamanischen Medizinsystemen hatte die Heilerin oder der Heiler den »Wurm« (so wurde die Krankheit bezeichnete) vor allem in einer seelischen Dimension zu suchen.

Oft musste der Patient gar keine pflanzliche ­Medizin zu sich nehmen. Durch das Erkennen der Ursprünge der Krankheit wurde das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt, und es begann ein Prozess der Selbstheilung.

Der Wald war der wichtigste Gehilfe der mitteleuropäischen Menschen. Dort fanden sie die heilenden Kräuter und Wurzeln.

Medizinrad der Kelten
Das Medizinrad der Kelten

Ist die traditionelle Heilkunde verloren gegangen?

Durch Hildegard von Bingen, die um 1150 einen Teil des alten Heilwissens aufschrieb, wurde sehr viel unserer Volksheilkunde bewahrt. Sie brachte in ihren Büchern über Naturheilkunde die antike griechisch-römische Tradition mit der keltischen Volksmedizin zusammen.

Auf ihren Erkenntnissen beruht heute noch vieles in der Heilkräuterkunde.

Das alte Kräuterwissen ist gegenwärtig

Es ist gar nicht nötig so weit in der Geschichte zurückzugehen, um auf die verloren geglaubten Ursprünge unserer traditionellen Medizin zu stoßen.

Im bäuerlich-ländlichen Bereich ist die traditionelle Verbindung der Menschen zur Natur über die Jahrhunderte erstaunlich gut erhalten geblieben.

Bis in unsere moderne Zeit halten sich die Bauern beim Säen und Pflanzen an den überlieferten Naturkalender. Und auch die alten Sagen und Märchen werden weiterhin von den Großeltern an die Kinder weitergegeben.

In diesen mündlich überlieferten Geschichten steckt der Wissensschatz unserer Ahnen.

Man könnte sagen, dass das Christentum nicht alles alte Wissen der Kelten verbannt hat, sondern im Lauf der Zeit wurde das Christentum »verkeltisiert«.

Heilpflanzen im Medizinrad

Viele alte Symbole, Traditionen und auch Heilpflanzen-Anwendungen wurden vom Christentum übernommen.

Bei den Symbolen geschah das besonders eindrucksvoll mit dem gleichschenkeligen Kreuz, das schon lange vor den den Christen bei den ­Kelten und Slawen von zentraler Bedeutung war.

Es war immer schon ein Zeichen für die vier Stationen der Sonne, gewissermaßen ein Medizinrad der europäischen Waldvölker.

Ganz eng verbunden mit dem Medizinrad sind Heilkräuter und ihre Anwendung
Die Heilpflanzen waren unseren Vorfahren sehr wichtig, und trotz der jahrhundertelangen Missionarsarbeit der Kirche, ließ die europäische Urbevölkerung nicht davon ab.

Kurzum wurden alle Pflanzen der Freya zu den Marienkräutern und viele andere Heilige bekamen ihre Kräuter zugeschrieben.

Pflanzen sind Helfer bei der Aktivierung der Selbstheilung

Viele Mythen und Geschichten des traditionellen Heilwissens unserer Vorfahren wirken immer noch – wenn man sich darauf einlässt.

Es ist nicht der Mensch, der einseitig die Heilwirkungen der Pflanze nützt, sondern die beiderseitige Kommunikation während des Heilungsprozesses.

Die Verbindung geht also viel weiter als die reine Nutzung als Heilpflanze.

Das Medizinrad des Schamanismus ist eine psychische Technik

Diese Technik ermöglicht dir den Kontakt mit der „nicht-alltäglichen Wirklichkeit“. In verschiedenen Meditationen und „Schamanischen Reisen“ kannst du Kraft und Heilung finden. Unterstützend dabei wird oft mit Kräutern geräuchert, damit das Loslassen der alltäglichen Wirklichkeit leichter fällt.

Hier findest du mehr Infos über zum Räuchern mit Kräutern


Geh den Weg des Schamanen: Das Medizinrad in der Praxis
Geh den Weg des Schamanen: Das Medizinrad in der Praxis

Buchtipp zum Medizinrad

Geh den Weg des Schamanen

Dieses praktische Arbeitsbuch ist eine Einladung, sich auf die unbekannte und doch vertraute Welt der schamanischen Wirklichkeit einzulassen. Es führt behutsam zur eigenen Kraft und vermittelt die grundlegenden Werkzeuge wie Visionssuche, Schamanische Reise, Medizinräder und Zeremonien.

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BITTE BEACHTE:
Meine Artikel zum Thema Kräuterkunde sollen nur der Einführung zum Thema dienen und dazu, sich erste Informationen zu besorgen.
Meine Informationen ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Apotheker. Wenn Du Beschwerden oder Probleme hast, dann wende Dich bitte an einen Arzt.
Bitte beachte, dass ich Dir keinen medizinischen Rat und keine medizinische Auskunft geben kann und darf. Wende Dich auch in diesem Fall an einen Arzt oder Apotheker.

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