Wie wertvoll Gartenkräuter und Gewürze sind?

Heilpflanzen ABC
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Der Unterschied zwischen Gartenkräuter und Gewürzen

Gartenkräuter werden zwar immer wieder mit Gewürzen gleichgestellt, doch der Unterschied zwischen den Beiden ist einfach zu erklären.

Gewürze sind die aromatischen Teile einer Pflanze wie Wurzeln, Früchte, Beeren, Knospen und Rinde.

Kräuter hingegen sind die Blätter von frischen oder getrockneten Pflanzen. Die Grenze ist fließend, denn eine Pflanze kann sowohl Kraut als auch Gewürz sein.

>>>TIPP: Kräuter und Gewürze kaufen, aber WO?

Sinnlicher Genuss durch Gartenkräuter?

Kräuter aus fernen Ländern, aber auch heimische Gartenkräuter können die Freude und den Genuss am Essen erheblich steigern.

Es gibt auf unserem Planeten eine unerschöpfliche Geschmacksvielfalt, und es liegt an uns all diese Delikatessen an Gartenkräutern zu entdecken.

Jede Pflanze hat ihre eigene Note und je nach Aroma sind Gartenkräuter sogar dazu geeignet Kochsalz zu ersetzen – oder zumindest zu reduzieren.

Tipps rund um die Verarbeitung von Kräutern

Kräuter trocken, einfrieren und einlegen

Gartenkräuter kannst du wunderbar einfrieren.

Du schneidest die gewaschenen Gartenkräuter klein und frierst sie in kleinen Portionen ein. Eiswürfelbecher eigenen sich dafür am besten.

Wenn du Kräuter trocknen möchtest, hängst du sie bündelweise auf, oder legt sie an einem luftigen dunklen Ort auf Papier auf.

Die getrockneten Kräuter rebelst du anschließend ab und füllst sie in luft- und lichtdichte Behälter ein.

Essig mit Gartenkräuter
Essig mit Gartenkräuter

Gartenkräuter in Essig und Öl

In Öl oder Essig gelegt sind Gartenkräuter fast unbegrenzt haltbar.

Kräuteressig hat auch gesundheitsfördernde Wirkung und steigert die Produktion von Magensäure.

Die Zubereitung von Essig mit Gewürzkräutern ist denkbar einfach – eine Anleitung findest du in diesem Beitrag:

>>>> Essig selber machen

Wie würzt man richtig?

Gewürze sollen den Eigengeschmack des Essens nicht überdecken, sondern fördern.

Gewürze wie Thymian, Majoran oder Pfefferkörner müssen in Flüssigkeit ziehen, damit sie ihr Aroma entfalten können.

Am besten gibt man sie gleich zu Beginn der Kochzeit in den Topf. Gemahlene Gewürzkräuter rührt man hingegen erst kurz vor Schluss unter.

Cayenne-Pfeffer, gemahlenen Paprika oder Knoblauch sollte man nie in heißem Fett mitbraten. Es entstehen sonst unerwünschte Bitterstoffe.

Im Kräutersammelkalender findest du weitere Infos über die Sammelzeiten von Wildkräutern!

Bärlauch
Bärlauch

Wildkräuter in der Küche

Für ein unverwechselbares Aroma in unseren Speisen sorgen unsere Gartenkräuter. Sie fördern die Lust am Essen und helfen bei der Verdauung.

Mittlerweile ist auch bekannt, dass man mit Bärlauch, Gänseblümchen oder Löwenzahn leckere Gerichte zubereiten kann.

Viele Kräuter wie Brennnesseln oder Spitzwegerich sind bekannt, und die meisten Menschen wissen wie diese Kräuter aussehen.

Bei Knoblauchsrauke, Gundermann und Co. wird es jedoch schon schwieriger.

WICHTIG – sammle nur Kräuter die du kennst!

Bei einigen Pflanzenfamilien gibt es auch in unseren Breiten sehr giftige Doppelgänger!

Deshalb ist es WICHTIG, dass du dich informierst und am besten eine Kräuterwanderung bei einem Experten besuchst, bevor du anfängst Wildkräuter in deinen Speiseplan einzuführen.


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BITTE BEACHTE:
Meine Artikel zum Thema Kräuterkunde sollen nur der Einführung zum Thema dienen und dazu, sich erste Informationen zu besorgen.
Meine Informationen ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Apotheker. Wenn Du Beschwerden oder Probleme hast, dann wende Dich bitte an einen Arzt.
Bitte beachte, dass ich Dir keinen medizinischen Rat und keine medizinische Auskunft geben kann und darf. Wende Dich auch in diesem Fall an einen Arzt oder Apotheker.

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