Giersch – Geheimtipp gegen Rheuma

Giersch
Giersch

Das musst du über Giersch wissen

Giersch ist eines der sehr alten Heilkräuter, und ähnlich wie das Gänseblümchen kam er schon in der Bronzezeit als Gemüse auf den Tisch.

Auch wenn er manchmal Waldspinat oder wilder Spinat genannt wird, hat er mit dem Spinat nichts zu tun, sondern ist als Doldenblütler eher mit der Petersilie verwandt.

Vom Giersch verwendest du die Blüten, die Blätter und die Blattstiele.

Die Pflanze kannst du im Garten oder im Blumenkasten selbst ziehen. Dabei musst du allerdings beachten, dass sie sich besonders stark vermehrt und ständig geschnitten werden muss! Ernten kannst du die Gierschblätter das ganze Jahr über, da sie immer wieder neu austreiben.

Wichtig zu beachten!

Giersch solltest du, auch wenn er in der freien Natur in großen Mengen vorkommt, nur dann selbst ernten, wenn du ihn genau identifizieren kannst! Eine Gefahr ist nämlich, dass es in der Familie der Doldenblütler viele giftige Vertreter gibt, die dem Giersch sehr ähnlich sehen!

 

Bei diesen Erkrankungen setzt du Giersch ein:

Diese Heilpflanze kann du sowohl bei Rheuma und Gicht als auch zur Bekämpfung und Vorbeugung von Erkältungskrankheiten einsetzen. Du solltest ihn frisch verwenden und nur im Notfall auf tiefgefroren zurückgreifen.

  • Tee gegen Rheuma

Um Rheuma und Gichterkrankungen zu lindern, setzt du am besten einen Tee ein. Dazu gibst du zwei Esslöffel fein gehackte Giersch-blätter in einen Topf und füllst einen halben Liter kochendes Wasser dazu. Diesen Aufguss lässt du nun 10 bis  15 Minuten lang ziehen, rührst ihn noch einmal um und siebst anschließend die Blätter sorgfältig ab. Den lauwarmen Tee trinkst du mit etwas Honig gesüßt zweimal täglich.

  • Salatzugabe bei Erkältungskrankheiten

Um in der Erkältungszeit Infektionen zu vermeiden, nutzt du einfach den sehr hohen Vitamin-C-Gehalt der Pflanze: Wähle einen Hand voll möglichst junge Blätter und Triebe, schneide sie klein und gib sie zum Salat.

  • Leckerer Brotaufstrich

Giersch schmeckt wunderbar würzig und ergibt damit einen sehr gesunden und zugleich leckeren Brotaufstrich. Dazu hackst du einfach einen Esslöffel möglichst junge Blätter sehr fein (du kannst sie auch im Vitamix pürieren) und mischt sie dann unter Frischkäse oder Topfen, den du anschließend mit etwas Salz und Pfeffer würzt.


Buchtipp zum Thema Giersch

Der Giersch: 30 gesunde und leckere Rezepte (Heimische Wildkräuter, Band 9)
von Susanne Danz


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